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 Ursache von Blockaden beim Pferd

Konstitution (Körperbau) des Pferdes: Die Konstitution des Pferdes spielt eine wichtige Rolle bei Rückenerkrankungen. So sind Pferde mit einem kurzen Rücken wahrscheinlich häufiger betroffen als Pferde mit einem langen Rücken. Auch haben grossrahmige Pferde mit einer schwachen Kruppe eher mehr Probleme als andere Pferde. Ganz allgemein haben kleinere und kompaktere Pferde weniger häufig Rückenprobleme.

 Verletzungen, Unfälle: Infolge von Stürzen und anderen Unfällen kann es zu Verletzungen des Rückens kommen. Zerrungen von Bändern, Muskelrisse, Frakturen oder selbst Verschiebungen von Wirbeln können durch starke traumatische Einwirkungen am Rücken entstehen. Häufig werden die Folgen dieser Veränderungen erst nach Wochen oder Monaten erkennbar.

 Reiter: Der Hauptverursacher von Rückenproblemen ist wahrscheinlich der Reiter selber.

Nur ein korrekt trainiertes und ausgebildetes Pferd kann mit Hilfe der oberen Muskulatur/Verspannung das Reitergewicht tragen.

Unter der oberen Verspannung versteht man die Verbindung des Kopfes mit dem Hals, dem Rücken, dem Kreuzbein und der Nachhand über das Nackenband und die Nackenplatte. Sobald diese obere Verspannung vom Reiter nicht genützt werden kann, muss das Pferd das Reitergewicht unter Zuhilfenahme der dafür ungeeigneten Rückenmuskulatur tragen. Damit wird das Pferd steif, die Vorder- und Hintergliedmassen sind blockiert und auch die Atemmuskulatur wird verspannt. Die ständige unphysiologische Belastung der Rückenmuskulatur führt zu weiteren Muskelschädigungen.

Gründe für Muskelverspannungen können sein:

  • Inaktivität (nach Verletzungen oder in der Winterpause)
  • zu hartes und unangemessenes Training
  • einseitige Körperhaltung des Reiters
  • Belastungen durch Fehlstellungen oder schlechten Beschlag
  • Verletzungen und daraus resultierende Schonhaltung
  • nicht passende Sättel
  • nervöse Spannungen
  • schlechte Haltung.

Typische Anzeichen für Muskelprobleme sind:

  • Rückenschmerzen (das Pferd drückt den Rücken weg, steht beim Satteln oder Aufsteigen nicht still, Zittern von Muskelpartien beim Putzen, Muskelkrämpfe)
  • Einziehen des Schweifes oder schiefer Schweif
  • unterschiedliche Biegsamkeit im Rücken (oft einseitige Rückenprobleme)
  • unterschiedliche Biegsamkeit im Hals
  • Kurztrittigkeit vorne und/oder hinten
  • Stolpern oder Schlurfen
  • Buckeln oder Durchgehen (Pferd läuft dem Schmerz davon)
  • streckt die Zunge beim Reiten heraus
  • Taktunreinheiten, die sich einlaufen (keine Lahmheiten!)
  • springt immer im falschen Galopp oder Kreuzgalopp an
  • kann nicht gerade laufen oder im Gelände gerade bergab gehen
  • Spur der Hinterbeine tritt auf dem Zirkel nicht in die Spur der Vorderbeine.

Sattel: Der Sattel muss sowohl dem Reiter als auch dem Pferd optimal angepasst werden. Ein falsch aufliegender Sattel kann zu vielen Erkrankungen wie Drücke, Muskelverkrampfungen und wahrscheinlich auch zu Veränderungen der Bänder und Wirbelgelenke führen.

Sportliche Höchstleistungen: Die von den Pferden verlangten sportlichen Höchstleistungen können auch zu Schäden am Bewegungsapparat führen. Dies gilt nicht zuletzt für den Trabrennsport, wo eine unnatürlich hohe Geschwindigkeit in einer Gangart verlangt wird, die nicht dem natürlichen Verhalten des Pferdes entspricht. Bei diesen hohen Geschwindigkeiten würde das Pferd seiner Natur entsprechend lieber galoppieren. 

 

 

 

 
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